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    <title>luckow.org</title>
    <description>One or more sentences introducing this blog.
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    <pubDate>Wed, 19 Oct 2016 00:15:53 +0200</pubDate>
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        <title>Nullnummer openHAB-Meetup-Berlin</title>
        <description>&lt;h2 id=&quot;openhab-braucht-ein-meetupstammtischusergroup---auch-in-berlin&quot;&gt;openHAB braucht ein Meetup/Stammtisch/Usergroup - auch in Berlin&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wir können mit Open-Source viel bewegen. Aber auch: Open-Source braucht uns. 
Ohne uns ist Open-Source halt nur “‘ne gute Idee”. Und da wir das auch in anderen Feldern bereits unter Beweis stellen konnten, machen wir das einfach mal auch für openHAB. 
Ein Framework, das es wert ist sich dafür zu engagieren.&lt;/p&gt;

&lt;!--more--&gt;

&lt;p&gt;Ich weiß noch nicht, wohin die Reise gehen kann. Schreiben wir den Software-Gurus die Dokumentation hinterher? Können wir entwicklen und die Software besser machen? Fallen uns Dinge ein und auf, die wir innerhalb der Community überprüft wissen wollen? Laden wir uns Anwender ein, die uns unsere Software um die Ohren schlagen? Fragen, Fragen und Fragen. Wer seid ihr? Ihr openHAB-Community.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;einladung-zur-nullnummer&quot;&gt;Einladung zur “Nullnummer”&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Vorschlag: Wir treffen uns. Lernen uns kennen. Loten unsere Interessen aus. Stoßen vielleicht auf Gemeinsamkeiten. Trinken dabei Kalt- und Warmgetränke und schmieden Pläne. Reicht “Weltherrschaft” oder können wir auch mit weniger leben? Meine Erwartungshaltung an die Nullnummer ist:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;regelmäßige Termine finden&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Aufgaben und Verantwortung identifizieren und Leidenschaft erzeugen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dinge machen und an den Start bringen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Spaß dabei haben - ist ja Freizeit&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h3 id=&quot;wo-wann&quot;&gt;Wo? Wann?&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Die Nullnummer kann in meinem Büro in der 
Osloer Str. 17
13359 Berlin&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;am 25.10.2016 
um 19:30&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;stattfinden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Klingeln bei der Gesellschaft zur Entwicklung von Dingen und dann die Toreinfahrt nutzen und auf dem Hof angelangt, rechterhand auf die Tür einpendeln. Ich werde dran denken und entsprechende Hinweise anbringen. Anderenfalls auch die Rufnummer notieren: 0177/5001112&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich freu mich auf uns.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Stephan&lt;/p&gt;
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        <pubDate>Tue, 18 Oct 2016 00:00:00 +0200</pubDate>
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        <category>bessere welt</category>
        
        <category>kommunikation</category>
        
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        <title>New Kid on the Block</title>
        <description>&lt;h2 id=&quot;mein-drupal-cms-war-in-die-jahre-gekommen&quot;&gt;Mein Drupal CMS war in die Jahre gekommen&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Im Februar dieses Jahres war EOL für Drupal 6.x Lief ja auch viele Jahre gut und zuverlässig. Ich hab die letzten Security Updates eingespielt und gehofft, dass ich irgendwann Zeit für ein Update auf D8 finde. Bei näherer Betrachtung, vor allem in Hinblick auf die Frequenz meiner Veröffentlichungen … Naja. Jetzt ist es eine statische Website geworden :)&lt;/p&gt;

&lt;!--more--&gt;

&lt;p&gt;Mitte der 90er hab ich mit #mat zusammen meine erste Firma gegründet. &lt;a href=&quot;https://web.archive.org/web/19970625161553/http://www.alabaster.de/Harp/&quot;&gt;Harp Netservice&lt;/a&gt; hatte sich auf das Programmieren von HTML-Seiten spezialisiert. Insofern sind mir statische Seiten noch ein Begriff, auch wenn ich ein bisschen eingerostet in diesen Dingen bin. Umso überraschter war ich über die Angebote an static-website-frameworks.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;ein-sonntag-mit-dr-jekkyl&quot;&gt;Ein Sonntag mit Dr. Jekkyl&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Mit &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Markdown&quot;&gt;Markdown&lt;/a&gt; mache ich schon ne Weile rum und so dauerte es nicht lange, bis ich auf &lt;a href=&quot;https://jekyllrb.com/&quot;&gt;Jekkyl&lt;/a&gt; traf. Die Installationsanleitung ist leicht verständlich und nach dem Auflösen einiger Abhängigkeiten bei meinem Provider lief das Framework. Flugs den Importer für meine alte D6-Site installierten, Import durchführen und loslegen. Hätte ich die weiterführenden Dokumente zuerst gelesen, wäre mir einiger Schmerz erspart geblieben. (JA. Das Zielverzeichnis wird komplett gelöscht und mit den neuen Inhalten beschrieben.) 
Also noch kurz für die relevantesten Artikel die alte URL-Struktur per 301 auf die neue URL biegen und dabei auch gleich mal Piwik für die Website abschalten. Kein Tracking fühlt sich besser als Tracking an. Ist mir auch gleich, ob hier 10 oder 1000 Menschen meine Texte lesen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Dank geht an &lt;a href=&quot;https://github.com/laobubu/jekyll-theme-EasyBook&quot;&gt;laobubu.net&lt;/a&gt; für meinen Einstieg in das Theming mit Jekkyl.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;ausblick&quot;&gt;Ausblick&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Aktuell überprüfe ich die verschiedenen Websites, mit denen ich es zu tun habe. Finden sich ähnlich große Zeiträume bei der Inhalteaktualisierung, stehen auch dort die drunterliegenden CMS in Frage. Jedes CMS benötigt Betreuung für relevante Sicherheitsupdates. Steht dieser Aufwand dem Nutzen nicht in angemessener Relation, ist ein Workflow mit Jekkyl kostengünstiger.&lt;/p&gt;

</description>
        <pubDate>Sun, 15 May 2016 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <item>
        <title>Nicht DIE sind C3S sondern WIR</title>
        <description>&lt;p&gt;Ohne das Engagement einiger Weniger, die den Zahn der Zeit erkannt haben und einfach mal losgemacht haben, hätte ich wahrscheinlich das Thema heute nicht auf der Tagesliste. Diesen wenigen Menschen möchte ich Danke sagen. Danke, dass ihr euch - wahrscheinlich auch nach dreimal überlegen - nicht habt abbringen lassen. Abbringen von etwas, was nicht jeden Tag geschieht. Wer hat schon den Mumm und tritt an, eine Verwertungsgesellschaft auf die Beine zu stellen.&lt;/p&gt;

&lt;!--more--&gt;

&lt;p&gt;Danke für eure Vermessen- und Verwegenheit. Danke für euren Glauben. Für euren Glauben, ihr könntet genug Mitstreiter finden. Danke für euer Durchhalten nachdem ihr feststellen durftet, dass viele von UNS glaubten, man könne mal 50 Euro Genossenschaftsanteil lötzen und das war dann genug des Engagements und WIR könnten Forderungen an EUCH stellen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich hab meinen letzten Donnerstag mit euch verbringen dürfen. Das durfte ich, weil Generalversammlung war und es um wichtige Dinge ging. Wir C3S waren eingeladen, um Satzungsänderungen zu beschließen. OK. Form-Foo. Im Detail kann man, muss man aber nicht. Entsprechend gering war auch die Beteiligung. 
13 stimmberechtigte Mitglieder haben auf dieser außerordentlichen Generalversammlung die Geschicke der C3S verantwortet. Auch das ist eine bittere Wahrheit demokratischer Strukturen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber wir 13 C3S-Stimmen haben die Dinge angesprochen und darüber abgestimmt, die uns alle angehen. Wir laufen Trocken. Im November geht uns das Geld aus und zur Realisierung unseres Vorhabens muss schnellstens frisches Geld her. Uns so konnten wir zwischen Pest und Cholera abstimmen und waren uns nachher zwar nicht einstimmig, haben die Vorschläge für Mitgliedsbeiträge aber positiv beschlossen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gut. Jetzt bin ich also Genosse und zahle im Jahr meinen Mitgliedsbeitrag.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Leider reicht das immer noch nicht und vor allem nicht nachhaltig. Die Budgetkalkulation einer nur auf Ehrenamt operierenden Genossenschaft (Sparflammenmodus) liegt bei unter 5.000 Euro im Monat. Mal abgesehen davon, dass die Mitgliedsbeiträge diese Summe nicht decken, werden wir mit der C3S auch keine nennenswerte Sichtbarkeit erreichen. Einfach weil es viel zu lange dauert auf dieser Basis etwas nachhaltiges aufzubauen. Und wenn jemand ungeduldig ist, dann ist es dieses WIR, das nicht versteht, warum IHR es noch nicht geschafft habt die Verwertungsgesellschaft eintragen zu lassen und wann WIR endlich Geld mit UNSERER Musik verdienen können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;ICH habe verstanden, dass IHR schon immer von einem WIR ausgegangen seid. Ich habe auch verstanden, dass euer Ehrenamt euch auffrist. Burn-Out. Zwei Menschen haben wir schon auf dem Weg verloren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also stellte ich mir im Nachgang die Frage, warum ich C3S-Genosse bin.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin C3S-Genosse weil:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;ich eine diffuse Vorstellung vom Glück habe&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;ich an einen besseren Markt ohne Monopole glaube und dafür eintrete&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;ich die Verrücktheit Einzelner großartig finde und ihnen dabei helfen möchte, dass meine Vision ein Teil davon werden kann&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;ich glaube, dass wir genug sind, um diese Veränderung herbeiführen zu können.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Wenn sich dann - irgendwann später - jemand meine Musik anhört und bereit ist dafür Geld zu bezahlen und dieses fair verteilt bei mir ankommt - dann ist auch die Ursprungsannahme, dass so etwas auf die Beine zu stellen geht, aufgegangen. Aber bis dahin ist noch wirklich viel zu tun.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Einige der Dinge die zu tun sind die ich mitgenommen habe:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;
    &lt;p&gt;bei einer notwendigen Vervielfachung der Budgetkalkulation (für schlecht bezahlte Mitarbeiter, Geschwindigkeit in der Umsetzung, Verbesserte Sichtbarkeit und Entlastung der Ehrenamtlichen) auf jeden Fall die Suche nach alternativen Finanzierungen 
-&amp;gt; Finden von Sponsoren, Mäzene und Mithilfe bei Aktionen für mehr Zuwendungen (lasst uns die T-Shirt Verkäufe als Finanzierung vergessen)&lt;/p&gt;
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;
    &lt;p&gt;(verbesserte) Kommunikation der durch EUCH erzielten Fortschritte in die Genossenschaft 
-&amp;gt; das kann aus UNS heraus geschehen und IHR habt dazu auch schon Ideen entwickelt. Teilt die mit UNS.&lt;/p&gt;
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;
    &lt;p&gt;Mehr ordentliche Mitglieder gewinnen. Eine absolute Zahl, im Sinne einer Anforderung zur Zulassung als Verwertungsgesellschaft ist nicht niedergeschrieben, aber wir wissen, dass wir aktuell zu wenige sind. Dazu sollten WIR uns verpflichtet fühlen. 
-&amp;gt; Jeder von UNS gewinnt mindestens ein neues Mitglied im Monat. Sollte nicht schwer sein, da Musiker bekanntermaßen ja in größeren Gruppen Bier trinken und überhaupt sehr sozial sind.&lt;/p&gt;
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;
    &lt;p&gt;Aus dem WIR und IHR ein UNS machen. Einfach weil es unsere gemeinsame Herausforderung sein muss. Nur so stemmen wir die Herausforderungen und nur so kann unser Plan aufgehen.
-&amp;gt; Definiere für dich, warum du ein C3S-Genosse bist. Sammel deine relevanten Argumente und überzeuge andere. Hilf die Finanzierung zu stemmen.&lt;/p&gt;
  &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;C3S sind WIR nicht DIE.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;

&lt;p&gt;Links:
&lt;a href=&quot;https://www.c3s.cc/&quot;&gt;C3S&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.c3s.cc/fuer-unterstuetzer/&quot;&gt;Unterstütze&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;https://yes.c3s.cc/&quot;&gt;Mitglied werden&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <pubDate>Tue, 21 Jul 2015 00:00:00 +0200</pubDate>
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        <category>gesellschaft</category>
        
        <category>genossenschaft</category>
        
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      </item>
    
      <item>
        <title>Heimautomatisierung - Openhab, Brennenstuhl, Brematic</title>
        <description>&lt;p&gt;Ich beschäftige mit seit einiger Zeit mit den Dingen rund um das “Internet der Dinge” (IoT). Neben den Einsteigerdingen wie der Phillips Hue-Serie, bin ich auf Brennenstuhl Funksteckdosen gekommen. Fragerunden im Freundeskreis brachten mich dann zu &lt;a href=&quot;http://www.openhaborg&quot;&gt;openhab&lt;/a&gt;. Dann besorgte ich den neuen Raspberry PI2 und ein Brematic Home Automation Gateway GWY 433. Die Anleitung im Internet für das oben beschriebene Setup sind ausreichend.&lt;/p&gt;

&lt;!--more--&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.instructables.com/id/OpenHAB-on-Raspberry-Pi/&quot;&gt;http://www.instructables.com/id/OpenHAB-on-Raspberry-Pi/&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.hagen-bauer.de/2013/06/home-automation-openhab.html&quot;&gt;https://www.hagen-bauer.de/2013/06/home-automation-openhab.html&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.gsurf.de/openhab-auf-raspberry-pi/&quot;&gt;http://www.gsurf.de/openhab-auf-raspberry-pi/&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://mybraindumb.blogspot.de/2014/06/smarthome-20-wie-openhab-netatmo-hue.html&quot;&gt;http://mybraindumb.blogspot.de/2014/06/smarthome-20-wie-openhab-netatmo-hue.html&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.openhab.org/gettingstarted.html&quot;&gt;http://www.openhab.org/gettingstarted.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Einige Stunden später konnte ich mich tatsächlich an das Ding mit “und jetzt per tcpdump einfach mal den Traffic zwischen Connair und Brematic mitlesen. Das Ergebnis dann in openhab eintragen.” beschäftigen. Die ersten 2 Steckdosen sind auch so eingerichtet worden. Bei 10hoch2 Möglichkeiten suchte ich aber nach einer anderen Möglichkeit. Mit den Kollegen schaute ich mir das Connair PHP-Skritp an und bin auf folgende Syntax gekommen, mittels derer jeder in der Lage sein sollte seine TXP-Werte zu ermitteln statt sie per Mitschrift des Netzwerkverkehrs zu belauschen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Brennenstuhl Steckdosen haben zwei 5er Päckchen 1/0 Schalter (Masterdip, Slavedip).
Für eine Steckdose mit 10000 00000 (An) ergibt sich ein TXP-Wert von:
TXP:0,0,10,5600,350,25,1,3,1,3,1,3,3,1,1,3,3,1,1,3,3,1,1,3,3,1,1,3,3,1,1,3,3,1,1,3,3,1,1,3,3,1,1,3,3,1,1,3,1,3,1,3,3,1,1,16,;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Syntax lautet dabei wie folgt:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;TXP:0,0,10,5600,350,25,1, (unveränderter Code, bei jeder Steckdose identisch)
10 Sequenzen, die Nullen oder Einsen repräsentieren (=40 kommaseparierte Ziffern) 
3,
An/Aus Sequenz  (= 5 kommaseparierte Ziffern)
1,1,16;  (unveränderter Code, bei jeder Steckdose identisch)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Legende
0 = 3,3,1,1,
1 = 3,1,3,1,
An = 1,3,1,3,3,
Aus = 3,1,1,3,1,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für eine Steckdose mit 10000 00010 (An) ergibt sich folglich ein TXP-Wert von:
TXP:0,0,10,5600,350,25,1,
3,1,3,1, = 1
3,3,1,1, = 0
3,3,1,1, = 0
3,3,1,1, = 0
3,3,1,1, = 0
3,3,1,1, = 0
3,3,1,1, = 0
3,3,1,1, = 0
3,1,3,1, = 1
3,3,1,1, = 0
3,
1,3,1,3,3, = An
1,1,16;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;TXP:0,0,10,5600,350,25,1,3,1,3,1,3,3,1,1,3,3,1,1,3,3,1,1,3,3,1,1,3,3,1,1,3,3,1,1,3,3,1,1,3,1,3,1,3,3,1,1,3,1,3,1,3,3,1,1,16;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So einfach ;)&lt;/p&gt;

</description>
        <pubDate>Mon, 30 Mar 2015 00:00:00 +0200</pubDate>
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        <category>smarthome</category>
        
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      </item>
    
      <item>
        <title>Will es das &quot;Business&quot; tatsächlich so?</title>
        <description>&lt;p&gt;Was ist dieses “Business”? 
Früher im Kontext meiner Arbeit als ehrenamtliches Mitglied im Drupal-FLOSS-Kontext hatten wir immer die Diskussion “Was ist Community, was ist Business?” und wie passen die zueinander.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer es verfolgen konnte: ich gründe mit anderen zusammen diese genossenschaftlich organisierte Agentur für Web- und Softwareentwicklung. Meist mit CMS und Frameworks. Also diesen FLOSS-Themen.&lt;/p&gt;

&lt;!--more--&gt;

&lt;p&gt;Wir stellen uns der Herausforderung wie wir Arbeit definieren. Extern durch Projekte finanzierbare und interne durch freigegebene Budgets. Überlicherweise sprechen Agenturen von Deckungsbeitrag oder Wasserkopf. Halt so Worte, die nicht schön klingen und wo ich selber ja nie als Kostenstelle drauf gebucht werden will. Wer will schon Wasserkopf sein?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Ding ist, sich intern über nachvollziehbare Budgets zu verständigen. Also den Fragen nach “wie viel darf Marketing kosten und wie messen wir die geleistete Arbeit?” oder dem “wie viel Vertriebsaufwand stecken wir in Kundengewinnung?” (und das ohne Zielvorgaben, Provisionen oder anderen Hebeln, die üblicherweise in der “gewinnorientierten” Businesswelt existiert). Dafür finden wir Lösungen. Auch wenn es mehr ein gemeinsames “Einruckeln” als zufriedenes “Jauchzen” ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch was will dieses “Business”? Also diese Kunden? Meiner Erfahrung nach finden sie zwar Genossenschaft “voll süß” (so mit Liebhabfaktor und so). Am Ende einer Abrechnungsperiode können sie den einzelnen Positionen des “nachvollziehbaren Leistungsnachweises” aber nicht viel abgewinnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gehören die 1,5 Stunden Vertragsverhandlungen des Vorstandskollegen auf den Leistungsnachweis - (Ja!) 
Doch was wenn die Position durch den Kunden mit dem Argument “Das erwarten wir nicht auf der Rechnung. Das müsst ihr von eurem Gewinn abziehen!” beantwortet wird und folglich auf der Rechnung zum Streichen markiert ist?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gehören die 2 Stunden Ticketpflege, E-Mailbeantwortung und Telefonate auf den Nachweis (einfach, weil ich den Aufwand ohne dieses Projektes ja nicht hätte) (Ja!) 
Und der Kunde meint, dass gehöre da nicht hin (weil ich ja ansonsten bald auch auf die Idee kommen würde, Kaffee und Kuchen bei einem Besuch in Rechnung stellen zu wollen ).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kurz: die Frage nach der Transparenz und den Erwartungshaltungen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zeige ich den Aufwand nach Gewerk und das auch transparent, mache ich mich als Dienstleister angreifbar. 
“Aufwände für Vertragsverhandlungen zahlen wir nicht!”. “Und die Beratung und Konzeption war ja gar nicht so explizit beauftragt. Und dieses Weiterdenken für optimale Lösungen hab ich ja gar nicht gewollt. Also damals als ich danach angefragt habe, aber heute….” (trotz bestehendem Rahmenvertrag für Beratung)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Oder zeige ich ihn nicht, weil (automatisierte) Securitydeployments einfach nur 5 Minuten brauchen, das aber nicht selbstverständlich ist und weil (gehört zu IT und Entwicklung und Administration und Computern und ich versteh das eh nicht …) der Kunde keinerlei Wertschätzung hat außer “wird schon so viel Zeit gekostet haben und ansonsten verstehe ich das nicht”. Und ich über solche Positionen andere (anfallenden) Aufwände “verstecken” kann?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also brauche ich zusätzliche Zeit auf, um Aufwände zu verschleiern? Einfach weil “Business” das so gewohnt ist?
Thema verfehlt bei “Das musst du von deinem Gewinn abziehen, wenn du dich im Aufwand verschätzt hast!”
Gewinn und Genossenschaft gehen nicht gemeinsam.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aktuell bin ich ratlos. Und irgendwie muss ich mich trotzdem verhalten. Jeden Tag. Und bei jedem Projekt auf’s Neue.&lt;/p&gt;

</description>
        <pubDate>Tue, 03 Mar 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
        <link>http://luckow.org/archive/businesspunk.html</link>
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        <category>philosophisch</category>
        
        <category>botschaften</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>&quot;Haben wir jetzt Urlaub oder nicht&quot; ? </title>
        <description>&lt;p&gt;airberlin holidays GmbH
Augustaplatz 8&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;76530 Baden-Baden&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Geschäftsführerbeschwerde airberlin holidays GmbH
In Kopie als Vorstandsbeschwerde an Air Berlin PLC &amp;amp; Co. Luftverkehrs KG&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie verkaufen Erlebnisse. Heute möchte ich Ihnen von meinem berichten, das insofern für mich einmalig ist, als das ich bereits vor Antritt einer Reise ein Erlebnis der besonderen Art mit Ihnen erfahren durfte.
&lt;!--more--&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie kennen das. Man diskutiert mit seiner Holden über Stunden. Urlaubsthemen sind sehr emotional. Zu bergig, zu kalt, nicht der richtige Zeitpunkt … Die Liste der zu berücksichtigen Wünsche, Hemnisse und emotionalen Auseinandersetzungen ist sehr lang. Umso erfreuter waren wir, dass wir auf Ihrer Urlaubsplattform airberlinholidays.de am 12.11.14 gegen 00:30 eine passende Reise im Zeitraum 24.12.14 – 07.01.15 finden konnten. Alles passte, bis auf die Fehlermeldung auf der Bestätigungsseite, die uns darauf hinwies, dass ein Fehler aufgetreten sei und wir keinesfalls eine erneute Buchung durchführen sollen. Der Text wies uns stattdessen darauf hin, mit dem Kundenservice telefonisch innerhalb der besetzen Zeiten Kontakt aufzunehmen. Gesagt getan und am gleichen Tag gegen 10:40 konnte ein freundlicher Mitarbeiter die Buchung einsehen und bot an, die Buchung für mich durchzuführen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gegen 11:30 erhielt ich folgende E-Mail:&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;BN4120933 / Luckow / Preisänderung
Sehr geehrter Herr Luckow,
wir bedanken uns für Ihren Buchungsauftrag und möchten diesen gerne 
in Ihrem Sinne ausführen.
Leider ist der Preis für Ihr Angebot nicht mehr verfügbar.
Der momentan günstigste Reisepreis pro Person beträgt 778,00€ 
Bitte geben Sie uns kurz Beschied, ob wir die Reise für diesen Preis für Sie buchen sollen. [...]
Mit freundlichen Grüßen
airberlin holidays Kundenservice&lt;/pre&gt;

&lt;p&gt;Meine spontane erste Reaktion war ein “Kundenverarsche”, da das vorherige Telefonat ja meine Absicht die Reise zu einem “ursprünglichen” Preis zu buchen, von Ihrem Mitarbeiter ja eingesehen wurde. Ein Anruf beim Kundenservice klärte auf, dass die Mitarbeiter eine Art “Echtzeitpreisplattform” bedienen, bei der sie keinen Einfluss auf die Reisepreise nehmen können und da meine Buchung ja irgendwie (aber für den Mitarbeiter auch nicht nachvollziehbar) mit einem Fehler in das System eingestellt worden wäre, jetzt halt nur für den geänderten Preis durchgeführt werden kann. 
Kurz : ich konnte die Gründe rational nachvollziehen, fand meine erste Reaktion aber weiterhin passend. Wir beendeten das Gespräch und ich brauchte einige Zeit des Abwägens ob ich eine Firma unterstützen möchte, die mir ein Erlebnis der besonderen Art verkauft oder ich das Thema emotionale Urlaubsplanung mit meiner Holden erneut auf mich nehme. Als kaufmännisch denkender Mensch wog ich die einzusetzende Diskussionszeit gegen den eher vernachlässigbaren Preisaufschlag ab und gab per E-Mail das « Bucht es für den geänderten Preis » durch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um 18:22 des selben Tages erhielt ich folgende E-Mail&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;Antwort: Re: BN4120933 / Luckow / Preisänderung
Sehr geehrter Herr Luckow,

leider gibt es bei Ihrer Buchung aktuell technische Probleme, so dass der Buchungsvorgang nicht abgeschlossen werden konnte bzw. kann.
Wir haben den Vorgang unserer Technik übergeben und bitten um Verständnis, dass eine abschliende Klärung erst morgen erfolgen wird.

Mit freundlichen Grüßen
airberlin holidays Kundenservice&lt;/pre&gt;

&lt;p&gt;Ich arbeite in der Softwareindustrie und musste bei dieser E-Mail zuerst einmal mal herzlich lachen, da ich mir sofort Form-Validierungsfehler vorstellen konnte, die wahrscheinlich in ihrer Plattform zum Tragen gekommen sein könnten. Immerhin hatte ich ja in der Nacht auch einen «Abbruch ohne Angaben von Gründen », der von den Mitarbeitern nicht nachvollzogen werden konnte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit einem Gefühl von « haben wir jetzt Urlaub oder nicht » verging die Nacht zum nächsten Tage fast wie im Fluge. Nicht. 
Gegen 13:00 am 13.11. hielt ich die Ungewissheit nicht aus und rief den Kundenservice an, der mir aber nicht weiterhelfen konnte, da kein aktualisierter Status zu meiner Buchung durch die Technik vorlag. Sie können sich vorstellen, dass ich gegen 20:00 noch einmal telefonisch nachfasste. Musste ich doch davon ausgehen, es handele sich lediglich um ein Versäumnis eines Mitarbeiters mich über den aktualisierten Stand meiner Buchung zu informieren. Doch siehe da, um 20:00 lag kein aktualisierter Stand vor. Also ging es in die zweite Nacht mit dem Gefühl « haben wir jetzt Urlaub oder nicht ».&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 14.11. gegen 14:00 erreichte mich folgende Mail :&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;Ihre Buchung 4120054
Sehr geehrter Herr Luckow,
leider haben wir die Nachricht erhalten das die Flüge die Sie buchen wollen derzeit nicht buchbar sind, wir 
sind derzeit daran eine Lösung zu finden, derzeit können Sie gewünschte Reise nicht buchen. [...]

Mit freundlichen Grüßen

airberlin holidays Kundenservice&lt;/pre&gt;

&lt;p&gt;Zuerst erfreut, dass es endlich geklappt hat, enthält das Betreff doch eine neue Buchungsnummer, war der Inhalt der Mail jedoch ein Schlag ins Gesicht der deutschen Sprache und ein Schlag mit Anlauf in das Gesicht eines Kunden. Verrät die Mail weder direkt noch zwischen den Zeilen das weitere Vorgehen und lässt ihn, also mich, im völligen Ungewissen, ob bei airberlin holidays tatsächlich an einer Lösung für den Kunden, also mich, gearbeitet wird. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass seitdem keine weitere Kontaktaufnahme durch den Kundenservice erfolgte. Ich brauche auch nicht zu erwähnen, dass die von mir gebuchte Reise noch immer auf Ihrem Portal angeboten wird. Lobenswert erwähnen möchte ich aber, dass es sich bei dem E-Mailtext nicht um Standard-Textbausteine handelte. Wobei Bausteine in vielleicht genau diesem Falle exaktere Informationen bereitgestellt hätten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich unterstelle, dass Sie einen deutlichen Prozentsatz Ihres Umsatzes für Neukundengewinnung ausgeben. Auch unterstelle ich, dass das Durchbuchen von Reisen zu Ihrer Kernkompetenz gehört und in hoher Stückzahl jeden Tag durchgeführt wird. 
Als Neukundewerdenwollender kann ich Ihnen aber mitteilen, dass der konkrete Salesprozess nicht optimal funktioniert. Ich empfinde es auch als sehr nachtteilig für den konkreten Kundenkontakt, dass die Mitarbeiter, die Sie für die Kundengespräche im Kundenservice eingestellt haben, nicht mit ausreichend Befugnissen ausgestattet sind. Befugnissen, die ihnen einen Spielraum einrichten, mit dem Sie Kunden ein tolles Erlebnis verkaufen können. Von der emotionalen Belastung, die mir in solch einem Fall erspart geblieben wäre, gar nicht zu reden. Ihre Mitarbeiter sind das A und O und da sollten Sie nachbessern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zurück zu meinem Urlaub.  « Haben wir jetzt Urlaub oder nicht » ?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Stephan Luckow&lt;/p&gt;
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        <pubDate>Mon, 17 Nov 2014 00:00:00 +0100</pubDate>
        <link>http://luckow.org/archive/airberlin.html</link>
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        <category>nach feierabend</category>
        
        <category>beschwerde</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>C3S - was?</title>
        <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;tl;dr&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die C3S ist auf dem Weg eine GEMA-Alternative zu werden. Informiere dich wie du unterstützen kannst.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.c3s.cc&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://luckow.org/assets/c3s_banner.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;!--more--&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Verwertungsgesellschaft?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Komplexe Themen benötigen mehr Text als ein einfaches &quot;Ja so ist gut&quot; (obwohl das auch hier eigentlich angebracht sein sollte). Wenn sich aber in der Geschichte Deutschlands zum ersten Mal eine ernstzunehmende Initiative gegründet hat, die der hundertjährigen GEMA eine Alternative zur Seite stellen will, wie soll ich sagen: Es ist kompliziert. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Künstler und das Brot - GEMA und die Youtube-Tafeln. Wir sind schnell dabei einfach zu denken und Positionen zu beziehen. Musik ist überall und kostet ja nichts. Weil die Menschen hinter der Musik aber von irgendwas ihre Miete bezahlen wollen gibt es Verwertungsgesellschaften. Bloß so wie heute verwertet wird, ist es nicht mehr zeitgemäß.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Luft und Liebe ist genauso ein Ding wie die Creative-Commons und das ist gut so. Und da fängt es an, dass das heute mit der GEMA nicht abbildbar ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es fehlt an der zeitgemäßen Auseinandersetzung. An anders denken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Umso schöner, dass ich - zugegeben nicht an vorderster Front, aber gefühlt nicht zu spät, die C3S mit ihrem Barcamp und der ersten Generalversammlung vor kurzem hautnah erleben konnte. Ein kleiner Kreis Wahnsinniger, die allen Ernstes dafür stehen, der GEMA eine Alternative zur Seite stellen zu wollen, rackert sich seit 4 Jahren ab. Gefühlte 1.000.000 lose Enden müssen sortiert, bewertet, Dinge in abarbeitbare Aufgaben runter gebrochen werden. Und dabei macht dieser kleine Kreis noch eine überzeugt gute Figur. Hochachtung. Anders kann ich das nicht formulieren. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dabei geht es ja nicht nur um die leicht formulierbaren Aufgaben wie Tarife und Verteilung. Wenn seit hundert Jahren keine zweite Verwertungsgesellschaft gegründet wurde wird ja konsequenter Weise auch in Komfortzonen eingedrungen. Widerstand, Veränderung, Verhandlung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://luckow.org/assets/logo_horiz_w700.png&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch mal kurz zwischendurch die Hardfacts: Die C3S tritt an, Musikern und Verwertern eine Alternative zur GEMA zu bieten. Meint also, Verträge mit Musiker zu schließen, die damit nicht schlechter, sondern besser als mit einem GEMA-Vertragsschluss zu stehen. Mehr Freiheit durch z.B. die Auswahl verschiedener Lizenzformen, auch - und vor allem - an einzelnen Werken. 
&quot;Dieses Stück hier bitte unter einer CC-Lizenz, während dieses hier nicht.&quot; &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Verträge aber auch und vor allem passende Workflows mit den Verwertern. 
&quot;Bitte einfache Meldungen der verwendeten Stücke. Kein Papierkrieg. Macht es mir einfach und mich dabei nicht arm.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Flexibilität und Neudenken überholter Strukturen, die die Zeiten des Internets fordern. 
Und aus der Trägheit und Unbeweglichkeit der GEMA heraus - zugegeben mit der Leidenschaft und Aufopferung Einzelner - entsteht diese Alternative namens C3S - cultural commons collecting society.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;C3S - achso - na dann los.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Doch wann können wir Verträge schließen? 
Genau darum ging es am Barcamp/Generalversammlungs-Wochenende. Auf jeden Fall nicht so schnell. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch und vor allem, weil die 1.000.000 losen Enden nicht von wenigen Menschen geordnet werden können. Vielmehr ist es an uns (!) - und dafür bietet die europäische Genossenschaft als Rechtsform die besten Voraussetzungen, sich im Rahmen unserer Möglichkeiten und Bedürfnisse in die Ausgestaltung der C3S einzubringen. Tarifverträge wollen genauso wie Verteilungsschlüssel erarbeitet werden. Vertragsverhandlungen mit der GEMA und anderen, am Markt etablierten Verwertungsgesellschaften im Rahmen der Notwendigkeiten und Möglichkeiten geschlossen werden. Eine Struktur geschaffen, die sich bis ins Letzte mit allen durch das DPMA (Deutsches Patent und Markenamt) vorgegebenen Anforderungen auseinandersetzt, damit Form und Funktion stimmig sind. Und irgendwie will das bis zur Aufnahme der Tätigkeit als Verwertungsgesellschaft auch bezahlt werden.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Wie kannst du unterstützen?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Du bist Musiker?&lt;/strong&gt;
Dann werde jetzt Genosse. Wir brauchen dein Repertoire zur Verwertung.
&lt;a href=&quot;https://www.c3s.cc/fuer-musiker/&quot;&gt;https://www.c3s.cc/fuer-musiker/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Du bist Verwerter?&lt;/strong&gt;
Dann tritt in den Diskurs mit uns ein. Wir brauchen die Anwendungsfälle, um marktgerechte Workflows und Tarife aufsetzen zu können.
&lt;a href=&quot;https://www.c3s.cc/fuer-musikverwerter/&quot;&gt;https://www.c3s.cc/fuer-musikverwerter/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Du bist Konsument?&lt;/strong&gt;
Unterstütz uns mit Geld. Auch wir können uns ein Leben auf Youtube ohne Tafeln vorstellen und arbeiten daran. Und wenn du kein Geld hast, erzähle anderen von uns.
&lt;a href=&quot;https://sustain.c3s.cc&quot;&gt;https://sustain.c3s.cc&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Du bist großzügig?&lt;/strong&gt;
Werd förderndes Mitglied und hilf uns mit deinem Engagement unsere Ziele umzusetzen.
&lt;a href=&quot;https://www.c3s.cc/fuer-unterstuetzer/&quot;&gt;https://www.c3s.cc/fuer-unterstuetzer/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstütze ich die C3S und freue mich auf viele, die dieser gemeinsamen, gesellschaftsverändernden Initiative Ressourcen zur Verfügung stellen. Einfach, weil wir es können.&lt;/p&gt;
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        <pubDate>Tue, 09 Sep 2014 00:00:00 +0200</pubDate>
        <link>http://luckow.org/archive/c3shintergrund.html</link>
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        <category>open-source</category>
        
        <category>gesellschaft</category>
        
        <category>verwertungsgesellschaft</category>
        
        <category>c3s</category>
        
        <category>ehrenamtlich</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Please use PGP-KeyID 0x42EDEAC7</title>
        <description>&lt;p&gt;To contact me via E-Mail, please use my PGP-Key from here -&amp;gt; http://luckow.org/pgp-keyid or here -&amp;gt; http://pgp.zdv.uni-mainz.de:11371/pks/lookup?op=index&amp;amp;search=0x42EDEAC7&lt;/p&gt;
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        <pubDate>Thu, 02 Jan 2014 00:00:00 +0100</pubDate>
        <link>http://luckow.org/archive/pgpkey14.html</link>
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        <category>kommunikation</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>GnuPG, Enigmail, Thunderbird auf Mac OSX Lion</title>
        <description>&lt;p&gt;Da klappt jahrelang im liebgewonnenen Mail-Setup alles problemlos und plötzlich werden Umlaute durch GnuPG-Signaturen “zerschossen”. Erinnert mich spontan an die Anfangszeiten meiner Mail-Erlebnisse in den guten alten 90ern. Damals schrieb ich Umlaute “oe, ue, ae, sz” in der Absicht, auf allen Empfängermailprogrammen lesbar zu sein. Seit einigen Jahren vertraute ich dann auf die Kompatibilität der verschiedenen Betriebssysteme und stellte auf “ä, ü, ö und ß” um.&lt;/p&gt;

&lt;!--more--&gt;

&lt;p&gt;Seit dem letzten Update von Thunderbird oder einem anderen (nicht mehr erinnerbaren)  Systemzugriff, schickte mein Mailprogramm wieder komische Zeichen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://luckow.org/assets/Bildschirmfoto 2013-01-15 um 17.18.41.png&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber natürlich nicht auf allen Accounts und mit jedem GnuPG-Key, sondern nur unter meinem “Haupt-Account”. Nach haareraufen und stundenspäter ist die Lösung ganz einfach:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Thunderbird -&amp;gt; Preferences -&amp;gt; Display -&amp;gt; Formatting&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://luckow.org/assets/Bildschirmfoto 2013-01-15 um 17.18.07.png&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;auf “Advanced…” klicken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im folgenden Dialog “Outgoing und Incoming Mail” auf “UTF-8” umstellen und aktivieren von “When possible …”.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://luckow.org/assets/Bildschirmfoto 2013-01-15 um 17.18.21.png&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Warum sich das verstellt hat, erschliesst sich mir nicht. Aber ich glaube nicht erst seit heute an Computer-Voodoo.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vielleicht hilft es jemandem.&lt;/p&gt;
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        <pubDate>Tue, 15 Jan 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
        <link>http://luckow.org/archive/gnupg.html</link>
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        <category>e-mail</category>
        
        <category>notiz</category>
        
        <category>gesellschaft zur entwicklung von dingen</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Und wieder - wenig Freizeit</title>
        <description>&lt;p&gt;Danke Drupal-Community. Danke Drupal-Initiative e.V. Mitglieder. Danke, dass ich wieder wenig Freizeit habe. Danke von Herzen dafür - kein Scherz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es gibt so Dinge, da bin ich von mir selber immer wieder überrascht. 
2006 benötigte ich bei &lt;a href=&quot;http://nachspielzeit.org&quot;&gt;der Nachspielzeit&lt;/a&gt; über das Wochenende mal schnell eine Community für einen kreativen Haufen Freiwilliger, die das Fussball-Großereignis in Deutschland lizenzfrei für alle nachspielen wollten. Was für ein Spaß und was für ein Akt. Jahre später ist durch die Auseinandersetzung mit Nutzungsrechten und Urheberrechten auch &lt;a href=&quot;http://signfirst.com&quot;&gt;signfirst&lt;/a&gt; entstanden. Doch das ist eine andere Geschichte. 
&lt;!--more--&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Sommer 2006 hat mich &lt;a href=&quot;https://www.xing.com/profile/hubert_gertis&quot;&gt;Hubert&lt;/a&gt; zu Drupal gebracht. Mal so eben über das Wochenende hat er eine Video-Sharing-Plattform-mit-Community-Features mit (damals) Drupal 4.x aufgesetzt. 
&lt;a href=&quot;http://drupal.org/project/flexinode&quot;&gt;Flexinodes&lt;/a&gt; und ein CMS ohne echtes Backend waren mir nicht vertraut, doch die Geschwindigkeit im Prototyping hat mich begeistert. 
Es brauchte dann noch ca. 2 Jahre, ehe ich den Charme der Drupal-Community entdeckte und als meinen “Fährhafen” etablierte. Genau hier fand ich die Open-Source-Community, bei der es mir richtig erschien Zeit, Kreativität, Geduld und letztlich eine Herzensangelegenheit daraus zu machen. Immerhin beschäftige ich mich seit 1996 intensiv mit OpenSource und hab als Dienstleister und Hersteller von Produkten meinen Lebensunterhalt dank eines tollen Eco-Systems der OpenSource-Welt bestritten. Es lag mir immer am Herzen etwas zurückzugeben, doch fand ich bei meinen vielen Fahrten in den OpenSource-Gewässern zuvor nie das richtige Umfeld.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich erinnere mich noch mit Freuden an den Sommer 2008, wo Bob, ein Drupal-Stammtisch-Fähnchen und ich im Cafe St.Oberholz saßen und wir die Drupal-Usergroup-Berlin bildeten. Das ist lange her. Heute sind wir in der #dug_berlin durchschnittlich um die 30 Menschen, die regelmäßig Zeit investieren einen Austausch mit anderen Drupalern zu etablieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;2010 wurde ich auf den &lt;a href=&quot;http://drupal-dev-days.de&quot;&gt;Drupal-Dev-Days&lt;/a&gt; von vielen Menschen überrascht, die mir im Gespräch mitteilten, dass ich doch wohl der nächste Vorsitzende der &lt;a href=&quot;http://www.drupal-initiative.de&quot;&gt;Drupal-Initiative e.V.&lt;/a&gt; sein werde. Ich war vor allem überrascht, da ich nicht einmal daran gedacht hatte zu kandidieren. Eigentlich viel zu fremd waren mir die Themen, die die professionelle Drupal-Szene ausmachten. Gleichwohl verspürte ich die Notwendigkeit, die Herausforderung anzunehmen und so ergab es sich, dass ich Vorsitzender der DI wurde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;An diesem Wochenende lief mein 2-Jahres-Amt ab. Vieles kann ich an den letzten 2 Jahren kritisieren. Zu zahnlos, zu langsam, zu ineffektiv verliefen die Prozesse in der DI. Gleichzeitig ist es gelungen, ein wirklich schlagkräftiges Team in der DI zu etablieren. Menschen, die ebenfalls den Gedanken OpenSource und Drupal leben. Wir haben gemeinsam in diesem Jahr an einem Fokus-Wechsel der DI gearbeitet und wurden von den Mitgliedern der DI in diesem Wechsel bestätigt. Das erfüllt mich mit Freude, da ich, nachdem &lt;a href=&quot;http://florian-klare.de/&quot;&gt;Florian Klare&lt;/a&gt; und ich als Vorstand wiedergewählt wurden, die Fortführung unserer Bemühungen vorantreiben können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin überrascht, weil ich eigentlich mehr Zeit für mich haben wollte. Mehr Zeit ohne Verantwortung, mehr Zeit ohne Verpflichtungen, mehr Zeit über die ich nach Gutdünken verfügen kann. Aber - die wird mir nicht fehlen. So wie ich mich kennengelernt habe, freue ich mich, als ein kleines Rädchen im Drupal-Kosmos, das große Rad #drupal mit drehen zu können. 
Ich mach dann das, was andere oft nicht wollen oder können: Politik, Lobby-Arbeit, Motivation, Schnittchen-schmieren und Klebstoff-sein, damit dieses wunderbare Öko-System Drupal seine Kreise ziehen kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Danke für das Vertrauen von euch. Danke tolle drupal-community.&lt;/p&gt;
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        <pubDate>Mon, 19 Nov 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
        <link>http://luckow.org/archive/neuerundedi.html</link>
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        <category>drupal-initiative</category>
        
        <category>drupal</category>
        
        <category>undefined</category>
        
        <category>notiz</category>
        
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